Hintergrund und Ziele

 

Spielerisch Berufspotentiale aufzeigen

Handwerker werden immer gebraucht – und Handwerksberufe eröffnen heute vielfältige Karrierewege auf hohem Niveau. Wir wollen Euch zeigen, wie innovativ Handwerk ist, wie viel Spaß Handwerk machen kann und welche Perspektiven die über 130 Ausbildungsberufe im Handwerk bieten. Durch einen Wettbewerb an eurer Schule in Zusammenarbeit mit einem Handwerksbetrieb in eurer Nähe bekommt ihr die Chance, verborgene Talente zu entdecken und Erfahrungen bei handwerklichen Tätigkeiten zu sammeln. Motiviert? Dann bewerbt euch jetzt!

Aufgabenstellung

 

Gemeinsam das Schulgelände attraktiver machen

Entwickelt gemeinsam in eurer Schulgruppe ein handwerkliches, frei gestaltbares Projekt. Dabei sind Euch keinerlei Grenzen gesetzt. Ob es ein Objekt zur Verschönerung des Pausenhofs oder Pausenraums ist, eine Skulptur oder eine Sitzgelegenheit, eine Seilbahn oder eine Bar: was ihr macht, bleibt euch überlassen!

Alle Projekte aus dem breiten Spektrum handwerklicher Berufe sind willkommen. Eine Übersicht über alle Ausbildungsberufe im Handwerk findet ihr hier https://handwerk.de/ausbildungsberufe. Ihr habt noch keine Idee und braucht Anregung? Dann schaut Euch unseren Rückblick auf die Projekte von 2019 an!

Broschüre

In unserer Broschüre findet Ihre die wichtigsten Informationen zu unserem Wettbewerb kompakt in einem Heft. Hier könnt ihr es euch online durchlesen oder downloaden!

Jetzt mitmachen

Projektgruppen zwischen 5 und 30 Schülern

Teilnahmeberechtigt am Handwerkswettbewerb 2020 sind Schulteams von weiterführenden Schulen in Deutschland mit einem allgemeinbildenden Schulabschluss. Beruflichen Schulen sind für den Wettbewerb nicht vorgesehen. Es können ganze Schulklassen oder Arbeitsgruppen der Klassenstufen 7, 8, 9 oder 10 in Zusammenarbeit mit einem Handwerksbetrieb teilnehmen. Ein Schulteam besteht aus mindestens fünf bis maximal 30 Schülerinnen und Schülern. Pro Schule ist nur eine Projektanmeldung möglich. Pro Projektgruppe kann nur eine Aufgabenstellung gewählt werden. Das maximale Fördergeld pro Schule beträgt 1000 Euro.

Aus allen eingehenden Bewerbungen wählen wir die 250 besten Projekte anhand vorher definierter Auswahlkriterien, wie beispielsweise Schwierigkeit oder Innovationsgrad aus.


So läuft der Wettbewerb ab


Bewertung und Fachjury

Bewertung der eingereichten Projekte

Aus allen abgeschlossenen und eingereichten Projekten werden die 100 besten Schulprojekte ausgewählt.

Im Rahmen eines Online-Votings werden hieraus anschließend die zehn beliebtesten Projekte gewählt, entscheidend hierfür sind ausschließlich die jeweils erhaltenen Votes.

Unsere Fachjury wählt aus den beliebtesten Projekten die drei besten Projekte aus. Zusätzlich zu den drei besten Projekten wird von der Fachjury ein Projekt mit dem Sonderpreis für Innovation ausgezeichnet.

Für eine faire Bewertung nutzt unsere Fachjury einen Kriterienkatalog, bei dem es unter anderem auf Originalität, Design, Schwierigkeitsgrad, Verarbeitungsqualität oder auch Qualität der Projektdokumentation ankommt.

Fachjury

Die Fachjury besteht aus 7 Mitgliedern.

Stefan Koenen

Stefan Koenen

Bereichsleiter beim ZDH für Kommunikation und politische Koordination

Mein Name ist Stefan Koenen. Nachdem ich als Journalist verschiedene Stationen in Printmedien, Hörfunk und Öffentlichkeitsarbeit durchlaufen habe, leite ich seit 2000 die Kommunikation des Deutschen Handwerks an.

Wichtig bei der Beurteilung der Projekte ist mir, dass Schülerinnen und Schüler die Chance nutzen, Handwerk hautnah zu erfahren, sich und ihre handwerklichen Fähigkeiten – Technik und Kreativität – auszuprobieren. Und dass sie am Ende stolz sein können auf das, was sie erdacht und gebaut haben.

Joachim Wohlfeil

Joachim Wohlfeil

Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe seit 1999

Mein Name ist Joachim Wohlfeil. Ich bin gelernter Gas- und Wasserinstallateur. Nach meiner Meisterprüfung arbeitete ich im elterlichen Betrieb, den ich 1986 übernahm und seitdem stetig weiterentwickelte. Heute werden in der Firma fast 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Mein Augenmerk bei der Beurteilung geht Richtung Kreativität und persönlichem Einsatz. Wobei für mich bei der Initiative das Olympische Motto gilt: Dabei sein ist alles – Gewinner sind die Jugendlichen, die Schulen und das Handwerk selbst, das wir mit MACH WAS! in den Fokus rücken können.

Marcus Zentler

Marcus Zentler

Qualitätsingenieur der Adolf Würth GmbH & Co. KG seit 2011

Mein Name ist Marcus Zentler. Nach meiner Ausbildung zum Kommunikationselektroniker, habe ich mich durch ein Studium, mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik, weitergebildet. Nach weiteren Aus- und Weiterbildungen habe ich als Diplom-, Produkt- und Industrieingenieur In verschiedenen großen Unternehmen gearbeitet.

Wichtig bei der Beurteilung der Projekte ist mir, dass Schülerinnen und Schüler einfallsreiche, innovative und originelle Projektthemen bearbeiten und dies mit Sorgfalt und Präzision tun. Außerdem lege ich großen Wert auf die Ausarbeitung der Projektdokumentation.

Alexander Schmidt

Alexander Schmidt

Europameister der Stuckateure EuroSkills Budapest 2018

Mein Name ist Alexander Schmidt. Ich habe 2013 mit meiner Ausbildung begonnen, seit 2016 bin ich Geselle und seit Mai 2018 Meister.

Für den Beruf als Stuckateur habe ich mich durch den elterlichen Betrieb schon immer interessiert und habe in den Ferien schon lange vor der Ausbildung mitgearbeitet. Somit war für mich die Berufswahl klar. Am schönsten an dem Stuckateur Beruf ist, wenn man am Abend sein geschaffenes Werk betrachten kann.

Am meisten Wert bei den Projekten lege ich auf die gemeinsame Ausführung aller Schüler zusammen um als Team zum bestmöglichen Ergebnis zu kommen.

Jessica Jörges

Jessica Jörges

Exzellenzmedaille WorldSkills Kasan 2019

Eigentlich wollte ich immer studieren. Nach meinem Abi war ich mir allerdings nicht mehr sicher und habe mich deshalb für den Malerberuf entschieden. 2016 habe ich mit meiner Lehre begonnen und beginne nun meinen Meisterbrief. Am meisten gefällt mir die Vielfältigkeit und die Kreativität meines Berufs und dass man jeden Tag sieht was man geschafft hat.

Mir ist bei der Bewertung wichtig, dass durch die Leistungen der Schüler, ein Gewinn für die Schule entsteht. Wenn etwas dauerhaften und vielleicht sogar Nachhaltiges entsteht wäre super und ein bisschen Liebe zum Detail schadet nie.


Rückblick 2019

Hier stellen wir euch die Gewinnerteams der ersten Runde unseres Handwerkswettbewerbs im Schuljahr 2018/2019 vor.

Eine Übersicht mit allen eingereichten Projekten aus dem letzten Schuljahr findet ihr hier.

Maximilian-Kolbe-Schule Rottweil

SITZLANDSCHAFT

Die Klasse 7c der Maximilian-Kolbe-Schule ging an den Start, mit der Idee eine Sitzlandschaft für die Schule herzustellen. Mit der Schreinerei FLAIG gewannen wir einen starken Partner für uns, was uns ermöglichte, dieses Projekt professionell durchzuführen.

An zwei Tagen legten die Schüler die Schultasche zur Seite und tauchten in die Arbeitswelt hinein. Hand in Hand mit den Mitarbeitern der Firma FLAIG wurden die rohe Möbelelemente hergestellt. Sägen, Fräsen, Bohren, Schleifen stand auf dem Programm. Sobald alle Elemente fertiggestellt waren, wurden diese in die Schule transportiert. Hier bekamen sie den Glanzschliff.

Die Elemente wurden lackiert. In Kooperation mit Herrn Schöllhammer wurde die Polsterung angefertigt. Nachdem alle Vorbereitungen erfolgreich erledigt waren, wurden alle Elemente zu drei professionellen Sitzgelegenheiten montiert. Nach fleißigen acht Wochen kann sich das Endergebnis sehen lassen! In einem aufwendig hergestellten Video, haben wir das Projekt festgehalten!

Gymnasium Gammertingen

BAU EINES MENSCHENKICKERS (HUMAN-SOCCER-COURT)

Der Menschenkicker ist die ultimative Steigerung des herkömmlichen Tischfußballs. Hier übernehmen Menschen die Rolle der Kickerfiguren und treten zu spaßigen Duellen an.

Das Gymnasium Gammertingen hat im Rahmen des Wettbewerbs einen Menschenkicker für den Schulhof gebaut. Damit soll das Bewegungsangebot für die Pause ergänzt und die Schulgemeinschaft gestärkt werden.

Wir freuen uns schon auf spannende Duelle – auch zwischen Schülern und Lehrern.

Schulverbund Munderkingen

BAU EINES HOLZBACKOFENS, „PIZZAOFENS“

Auf dem Schulcampus des Schulverbund Munderkingen soll ein Holzbackofen entstehen, der in das schulische Leben integriert werden soll.

Pizzas, Holzofenbrote, Kuchen und andere Dinge, die man nach der alten ländlichen Kultur der (Dorf-)Backhäuser selbst bereiten kann, sollen dort mittels Holzbefeuerung zubereitet werden.

Den Schulklassen soll hinterher die Möglichkeit geboten werden, den Ofen bei Klassenfesten, Projekttagen, Schulfesten und anderen Festivitäten sowie im Schulalltag in den hauswirtschaftlichen Fächern zu nutzen.

Die Technikklassen erhalten während der Bauphase einen Unterricht an der lebendigen Baustelle und ziehen Experten aus verschiedenen Berufsfeldern zu Rate.

Natürlich werden während der Baustellenphase auch Erfahrungen gesammelt, die in einem konventionellen Unterricht nicht so intensiv erfahren werden können.

Grund- und Oberschule Müllrose
Grund- und Oberschule Müllrose

„SAUBERER SCHULHOF DANK SPRECHENDER MÜLLEIMER“

Die Schüler/innen der Schülergenossenschaft haben festgestellt, dass zu viel Müll auf dem Schulhof liegt und zu wenige Mülleimer vorhanden sind.

Wie schafft man es, wenn genügend Behälter auf dem Schulhof stehen, dass Schüler/innen ihren Müll in die entsprechenden Mülleimer werfen?

Die Idee: einen „Sprechenden Mülleimer“ mit einer Zielmarkierung gemeinsam mit einem Unternehmen aus der Region zu bauen, so werden die Schüler/innen motiviert den vorhandenen Eimer zu nutzen. Wenn das funktioniert, haben wir immer einen sauberen Schulhof.